Eine Krankheit die es nicht gibt

Entstigmatisierung und Aufklärung von AD(H)S mithilfe von Informationsdesign

Lina Lorenz

Kommunikationsdesign BA

Supervision
Prof. Michael Stoll

Auf der Werkschau
L-Gebäude EG: Flur

END THE STIGMA

Wer im Erwachsenenalter mit AD(H)S diagnostiziert, wird kommt häufig wegen einer anderen Psychischen Erkrankung zum Arzt. Das Problem ist, dass AD(H)S häufig unerkannt bleibt bevor sich weitere Begleiterkrankungen bilden. Vor allem im Erwachsenenalter wird die Krankheit schwer erkannt. Die Stigmatisierung und Fehlinformationen die in der Gesellschaft vorhanden sind, erschweren das. Neben der Symptomatik kämpfen betroffene damit, dass sie in vielen Situationen auf Unverständnis ihrer Angehörigen treffen. Mit meiner Forschungsfrage möchte ich mich damit auseinandersetzen, wie mithilfe von Infografik, über AD(H)S aufgeklärt werden kann und somit eine Entstigmatisierung der Psychischen Erkrankung eingeleitet wird. Die Motivation sich eigenständig über AD(H)S zu informieren, wenn man keine Berührungspunkte damit hat, ist doch sehr gering. Die Leute informieren sich somit nicht aber lassen sich informieren. Damit die Information sich nicht nur auf bereits Interessierte oder Betroffene beschränkt, wird in meiner Arbeit ein Konzept entwickelt das unmittelbar im Öffentlichen Raum zu sehen sein wird. Dabei greife ich die Vorurteile der Gesellschaft auf und entkräftige diese durch eine Infografische Aufarbeitung.