Garderobe –

die nonverbale Sprache der Mode

Amelie Bormann

Kommunikationsdesign BA

Supervision
Prof. Kai Bergmann
Prof. Maurice Göldner

Auf der Werkschau
L-Gebäude EG: L 1.03

Garderobe ist französisch und steht sowohl für das Möbelstück, als auch für die Bekleidung einer Person. Garder bedeutet auf französisch so viel wie hüten, bewahren – und Mode bewahrt eigentlich viel mehr Information, als wir vielleicht denken. Mit Kleidung kehren wir unser Innerstes nach Außen, sie entscheidet, wie wir uns fühlen und was Andere über uns denken. Mode kann für soziale, kulturelle und technologische Veränderung stehen, unsere Persönlichkeit repräsentieren oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe bezeugen. Mit der Wahl unserer Kleidung senden wir Signale an unsere Umwelt.

Aus diesen Überlegungen ist das Projekt Garderobe entstanden. Vier Kombinationen aus aufgewerteten und selbstgenähten Kleidungsstücken machen die Sprache der Mode lesbar; Drucke und Stickereien interpretieren Assoziationen, die wir Menschen sonst eher unbewusst machen. Manche Nachrichten sind dabei natürlich eindeutiger als andere.