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Identity Design MA

Amanda Ibrom
Trikotwechsel – Rolle und emotionale Wirkung der Herkunft von Unternehmensmarken bei der Identifikation mit einer Nation am Beispiel des Ausrüsterwechsels der deutschen Fußballnationalmannschaft

Das Adidas, ein deutscher Sportartikelhersteller und der deutsche Fußballbund zusammengehören ist eine Selbstverständlichkeit. In dieser seit über 70 Jahren währenden Partnerschaft wurde alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, vom Wunder von Bern 1954 bis hin zum WM-Erolg in Brasilien 2014. Ab 2027 soll jedoch das US-amerikanische Unternehmen Nike übernehmen, da diese das "mit Abstand beste wirtschaftliche Angebot" abgegben hatten und mit ihrer inhaltlichen Vision überzeugt hatten. Was für viele wie eine Nichtigkeit wirkte, löste in weiten Teilen der Bevölkerung und der Politik Schock und Entsetzen aus. Wie konnte man nur so einen Verrat an einem heimischen Unternehmen begehen? Sollte hier nicht etwas mehr Standortpatriotmus greifen?

Man kann nicht verkennen, wie emotional aufgeladen das Thema rund um „ein Stück deutscher Identität“ ist. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie viel Standortpatriotismus ein Unternehmen aus Herzogenaurach noch bietet, wenn die Produkte überwiegend bei unabhängigen Herstellern in Asien gefertigt werden. Welche Rolle spielt das Herkunftsland noch und welche Bedeutung haben identitätsstiftende Narrative eines Unternehmens für die Prägung einer nationalen Identität?

Betreuung:

Prof. Stefan Bufler Prof. Carolin Jörg

Kontakt:

halbwegswach@gmail.com