Jeder bekommt sein Stück vom Kuchen: Wie Tschernobyl bis in die Gegenwart strahlt

Zu spüren ist Tschernobyl heute noch immer. So ziehen sich die Folgen, als auch das Werkstück in die Länge.

Am 26.04.1986 fand die schlimmste Atomkatastrophe der Geschichte statt. Der vierte Block des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl explodierte und hinterließ ein veheerendes Unglück. Mehr als drei Jahrzehnte sind seitdem vergangen und Tschernobyl lässt sich nicht vergessen. Es hinterließ der Welt einen Fußabdruck, der noch viele weitere Jahrzehnte zu sehen und zu spüren sein wird. Der GAU zeigt sich heute noch auf unterschiedliche Weise in vielen Aspekten des Lebens. In meiner Bachelorarbeit möchte ich die Einflüsse und Auswirkungen, die bis zum Jahr 2020, von der Katastrophe verursacht wurden behandeln. Das Geschehen brachte viele Konsequenzen mit sich und hat Veränderungen herbeigerufen. Hier möchte ich einen Überblick darüber verschaffen, welchen Folgen der GAU verursachte.

Insgesamt ist die Arbeit in vier Bereichen aufgeteilt: Chronologie, Ausbreitung der Radioaktivität, Natur und Mensch. Diese vier Themen werden mit Infografiken in meinem acht Meter langen Werkstück behandelt. Das Werkstück konzentriert sich auf diese vier Bereiche, die Thesis beinhaltet weitere Details und Einsichten.

Mit meiner Arbeit hoffe ich einen Überblick über die Spuren des Geschehens eröffnet zu haben. Durch die erlangten Informationen kann der Leser auch den bestehenden Strahleneinwirkungen, die im Kapitel „Gesundheitliche Auswirkungen“ behandelt wurden, verhältnismäßig besser umgehen. Tschernobyl wird noch für eine lange Zeit ein interessantes Thema bleiben und in spätestens 85 Jahren erneut für Unruhen sorgen, wenn der momentane Sarkophag wieder ersetzt werden muss.

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