Eine Gurke macht noch keinen Sommer

Eine Gurke macht noch keinen Sommer

Eine Gurke macht noch keinen Sommer

Kommunikationsdesign (BA)

Janina Huß

Eine Gurke macht noch keinen Sommer

Raum M 3.12

Nur wenige Menschen würden sagen
das ihre Familiengeschichte tagtäglich präsent ist. Die Wahrheit ist
jedoch, Familiengeschichte besteht aus Familiengeschichten. Aus alljenen
kleinen Begebenheiten, Zufällen, Anekdoten, die man gemeinsam erlebt
hat, oder von denen man vom hörensagen weis und die gerne an jedem
Weihnnachtsfest hervorgeholt, wieder erzählt, aus geschmückt werden.
Manche dieser Geschichten haben einen Kern, ein Körnchen, dass hängen
bleibt. Sich im Alltag festsetzt und zu einer Redewendung wird. Ein Wort,
ein Satz den man nur in gegenwart der eigenen Familie verwendet, weil
nur die Eingeweihten in verstehen. Diese Sätze sind nicht selbsterklärend
sondern verweisen auf Begebenheiten. Für andere sind sie sinnfrei. Weil
nur die, die auch dabei waren oder davon gehört haben, als Onkel Günther
bei einer völlig konsternierten Bedienung „ich nehme die Nudeln mit
Tomatensoße bitte, aber könnte ich statt Nudeln , Reis bekommen? Und
wäre es möglich statt Tomatensoße Spinat dazu zureichen?“ bestellte.
Nur die Eingeweihten verstehen das, wenn man an der Kaffeetafel
sitzt und um „Stattdessen Spinat“ bittet, keinesfalls will das einem
Grünzeug vorgesetzt wird. Diese Sätze ziehen ihren Sinn nicht aus ihrer
Zusammensetzung, jedes mal wenn wir sie verwenden erzählen wir
eigentlich eine Geschichte.

Betreuung

Herr Professor Bufler
keine(r)

Kontakt

hussjanina@gmail.com

Semesterarbeiten

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Zelte gibt es viele, für jede Gelegenheit. In jeder Größe,
Form und Farbe. Aber wie
sollte ein Zelt aussehen, dass von Helfern in Katastropheneinsätzen
genutzt wird?
Was genau erwarten diese von ihrer Behausung auf Zeit?
Menschen, die in Krisengebiete reisen um Anderen zu helfen, die ihrer Sicherheit und ihren Komfort
einem übergeordneten Moralempfinden opfern, sind genügsam. Sie brauchen im Notfall nicht viel. Wie aber kann man diesen Menschen in Form einer Behausung nicht nur körperlichen, sondern auch emotionalen
Beistand leisten? Wie sieht ein Zuhause ganz abseits vom eigentlichen Lebensmittelpunkt aus?
nubo ist der Versuch diesen Menschen ein Rückzugsort zu bieten, der nicht nur funktional ist, sondern auch ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Mit unserem Ansatz Luft als raumgebendes Element zu nutzen, schaffen wir eine Behausung, die durch ein minimalstes Gewicht und einem hohen emotionalen und ästhetischen Wert überzeugt.
In Zusammenarbeit mit Humedica e.V und der Fakultät für
Architetur der HS Augsburg
entstand im Rahmen des
Projektes „Humedica Homebase“
das mobile Schutzzelt nubo. Es entstand in zusammenarbeit mit Antonia Kern, Francesca Filotto, Katrin Meyer. Das Konzept wurde 2017 im Rahmen der Munich Kreativ Business Week ausgestellt.

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