Binzer Franziska

Drei von zehn entstandenen Arbeitsschutzplakaten. Von links nach rechts: »Sonnenschutz«-Plakat, »Finger verdreht«-Plakat, »Absturz«-Plakat.

Binzer Franziska

Binzer Franziska

Gleichzeitig wollte ich auch neue Wege aufgezeigt, wie man mit Plakaten in der heutigen Zeit umgehen kann. Ausgehend von meinen analogen Plakaten, entwickelte ich zusätzlich bewegte Plakate und erhob die traditionsträchtigen Arbeitsschutzplakate in den heutigen Zeitgeist einer digitalen Kultur.

Kommunikationsdesign (BA)

Franziska Binzer

Arbeitsschutz – Wiederbelebung einer vergessenen Plakattradition

Raum M 3.09a

Arbeit kann gefährlich werden: Du kannst einen Finger verlieren, einen Stromschlag bekommen oder dir bei einem Sturz die Knochen brechen. Alles Gefahren vor denen gewarnt werden muss.
Arbeitsschutzplakate waren im 20. Jh. ein wichtiges Medium um Unfälle zu verhüten. Ihre Tonalität und Ästhetik galt es zu ergründen um Gestaltungsprinzipien aus ihnen abzuleiten und selbst Plakate zu gestalten, die an die hohe Qualität damaliger Gestalter anknüpfen sollen. Dafür setzte ich mich inhaltlich und gestalterisch mit aktuellen Themen des Arbeitsschutzes auseinander und entwickelte Ideen um diese visuell überzeugend vermitteln zu können.

Betreuung

Prof. Stefan Bufler MA(RCA)
Anda Manea

Kontakt

f_binzer@gmx.de

Binzer Franziska

Semesterarbeiten

alt

Wintersemester 16/17 // Buchgestaltung – Katzen

Das Projektthema war ein »Remake« eines Werkes
unserer Wahl. Sowohl die Neugestaltung, die redaktionelle Arbeit, die Konzeption und die Produktion des Buches waren Bestandteil des Projektes.

Ich wollte ein literarisches Sammelwerk rund um das
Thema Katzen konzipieren. Dabei sind 3 Büchlein
entstanden: »Kurze Geschichten«, »Die schwarze Katze«
und »Märchen«. Zusammen ergeben sie ein Buch, sind
jedoch auch einzeln zu entnehmen. In die Buchrücken
arbeitete ich jeweils eine Eisenplatte und in den Rücken
des Hardcoverumschlags Magneten ein. So werden die
Bücher von Innen gehalten, können jedoch auch herausgenommen werden.

Sowohl die Idee, das Gestaltungskonzept, das Layout, das
Cover, als auch die handwerklichen Arbeiten und die
Umsetzung (Buchbinden) sind von mir erarbeitet worden.
Die Illustrationen stammen von verschiedenen Künstlern
und wurden für das Projekt adaptiert.

alt

Sommersemester 16 // Burg Harburg Rebranded

Konzeption und Gestaltung eines visuellen Erscheinungsbildes und Identity-Systems für die Burg Harburg, Kreis Donau-Ries.

Meine Leitidee:
»Oben und Unten – die Burg und die Stadt Harburg.«

Die Konzeption und Entwicklung der Identität der Burg
Harburg entstanden aus der Idee heraus, Oben und
Unten gleichermaßen zu beleuchten. Sie zeigt nicht nur
das frühere Leben des Adels, sondern auch das des
einfachen Volkes und der Arbeiter. Die Leitidee schließt
die heutige Zeit und die Zusammenarbeit der Burg mit
der Stadt Harburg ein. Ziel war es eine Annäherung
beider Parteien mit Hilfe des Konzeptes zu ermöglichen.
Wichtige Gestaltungselemente bildeten die Symmetrie,
das Spiegeln und das Verdrehen der Welten. Oben wird
Unten und Unten wird Oben.

alt

Wintersemester 16/17 // Winter-Wonderland Adventskalender

Dieses Projekt war ein Illustrationswettbewerb mit dem
Thema »Augsburg – Winter Wonderland«. 24 Fenster-Motive sollten für den Adventskalender des
Christkindlesmarktes Augsburg gestaltet werden.
Mit meinem Adventskalender »Warm und Kalt« bin ich
Zweitplatzierte geworden. Er wird in diesem Jahr (2018) in der Adventszeit in den Fenstern des Verwaltungsgebäudes am Rathausplatz zu sehen sein.

Meine Leitidee: »Warm und Kalt«

Der Winter schenkt uns eine Zeit des kontrastreichen
Erlebens von Wärme und Kälte. Spaß haben im Schnee,
trotz frostiger Temperaturen. Doch das Bedürfnis nach
Wärme und in ein kuscheliges Zuhause zurückzukehren
ist genauso stark. In 24 Illustrationen zeigt ein Geschwisterpaar die Freuden des Winters auf – Egal ob in der Kälte oder im Warmen. Die Motive sind abwechselnd in kalten und warmen Farbtönen gehalten und unterstreichen damit unser gegensätzliches Temperaturerleben in dieser Jahreszeit.